Berichte von Wettkämpfen in 2019

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Viele Abbrüche, aber schöner Wettkampf
Wie schon in den Vorjahren wurden die Aktiven mit live-Trommeln zum Wettkampfbeginn in die Halle begleitet. Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde mit zwei Wettkampfgerichten parallel gearbeitet. Es gab 10 Wettkampf-Klassen, in den ersten 8 Klassen wurden Mädchen und Jungen gemeinsam bewertet. Um 11 Uhr begann der Wettkampf, gegen 17:30 Uhr war die Siegerehrung beendet.

In der Klasse-1 der Jüngsten mit einfacher Pflicht (P3 oder P4) mischten auch unsere Charly, Jonas und Ellen mit. Für Ellen konnten sowohl in ihrer P3-Pflicht als auch in ihrer Kürübung nur 3 Teile gewertet werden, weil sie jeweils vor dem 4. Teil kurz abstoppte, bevor sie weiter sprang. Der Lande-Schwung muss aber nahtlos in den Absprung zum nächsten Teil übergehen. Jonas passierte in seiner P3-Pflicht ein Missgeschick, dass man nur äußerst selten sieht: Während der vorbereitenden Sprünge, die dazu dienen, die Anfangshöhe zu erreichen, geriet Jonas in Schräglage und zog zur Stabilisierung die Knie hoch, bevor er dann seine P3 turnte. Das wurde als "Hocke als 1. Teil" gewertet. Da die P3 aber mit einem Sitzsprung beginnt, wurden 0 Teile gewertet. Da half auch eine gelungene Kürübung mit guter Sprunghöhe nicht: Jonas blieb nur der 20. Platz. Charly kam sogar ins Finale der besten acht und am Ende auf den 4. Platz. Mit etwas besserer Haltung, vor allem in der Finalkür, hätte es sogar zum Silberplatz reichen können.

In Klasse-2 (alle Jahrgänge, ab P5 mit einem Salto) waren Lilly und ihre Zwillingsschwester Celina am Start. Celina schaffte es ins Finale und auf Platz 6, nur ein Zehntel hinter dem 5. Platz, Lilly aufgrund ihrer schwächeren Haltung in der Pflicht leider nicht.

In der Klasse-4 (AK 9 Jahre und jünger, Pflicht ab P5 mit einem Salto) traten zwar nur 3 Aktive an, aber unsere Aktiven Anna und Emilia sicherten sich trotz einiger Übungsabbrüche (Anna 1-Bein-Landung nach Rückenlage in der Pflicht, Emilia 1-Bein-Landung bei der Schraube, 10. Teil, bzw. 1-Bein-Landung nach Rückenlage, also 5 Teile in ihren Kürübungen) die Plätze 1 und 2.

In der Klasse-6 (AK 10 - 11 Jahre, Pflicht ab P6 mit zwei Salti) waren Lena, Rhania und Vico am Start. Lena hat Punkte bei der Sprunghöhe gesammelt, aber bei der Haltung welche verloren, so dass ihre zwei fehlerfreien Übungen nur für Platz 13 reichten. Auch Rhania gelangen zwei fehlerfreie Übungen, ihr fehlte es ein wenig (1,8 Punkte zusammen) an Sprunghöhe und Schwierigkeit, weshalb sie das Finale um 2 Plätze verpasste. Vico zeigte in seiner Pflicht deutlich bessere Haltung als in beiden Kürübungen, dafür sprang er in den Kürübungen aber auch den Doppelsalto. Die Schwierigkeit seiner Kürübungen sicherte Vico letztendlich den Sieg mit 5 Punkten Vorsprung.

Finn erreichte in Klasse-7 (AK 12 - 13 Jahre, Pflicht ab P7 mit drei Salti) das Finale. Mit größerer Sprunghöhe hätte es Platz 5 werden können, den er nun um 0,2 Punkte verfehlte.

In der offenen Klasse, weiblich (alle Jahrgänge, Pflicht ab W11 mit 8 Salti) wollten Lavinja, Livia und Isabel ins Finale der besten sechs. Lavinja gelang das leider nicht, weil sie in ihrer Pflicht nach etwas wackeligem Springen vor der Hocke stehen blieb, so dass nur 7 Teile gewertet wurden. Dadurch landete Lavinja trotz guter Kür, in der sie sogar den erst kürzlich gelernten Schraubensalto am Schluss schaffte, auf dem 8. Platz. Livia landete in ihrer Pflicht das 8. Teil nur Zentimeter entfernt von der Umrandung (Berührung hätte Abbruch bedeutet), steigerte sich dann aber zu einer richtig guten Kür, und stand nach dem Vorkampf auf Platz 3. Leider rutschte sie mit ihrer Finalkür, in der sie relativ stark auf dem Tuch wanderte, auf den 4. Platz ab (0,125 Punkte hinter dem 3.) und verpasste so einen Pokal. Isabel holte sich mit drei gleichmäßig guten Übungen einen silber-Platz-Pokal.

Joachim und ich waren als Kampfrichter tätig, Sebastian, Roland und Abdul betreuten unsere Aktiven, was wegen der Aufteilung auf 2 Wettkampfgerichte nicht immer einfach war. Die älteren Springer haben sich in vorbildlicher Weise gegenseitig unterstützt und geholfen.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung der Teilnehmer

Begrüßung der Teilnehmer

die Pokale

die TuSLi-Aktiven

mit den Betreuern
WK-1: Charly (4. Platz)

WK-2: Celina (6. Platz)

WK-3
WK-4: Anna (1.), Emilia (2.)

WK-6: Vico (1. Platz)

WK-7: Finn (6. Platz)
WK-9: Isabel (2. Platz)

Fotos: B.-D. Bernt



Sieg verschenkt
Der diesjährige Jahrgangsbesten-Wettkampf fand direkt im Anschluss an den Berliner Nachwuchswettkampf beim TusLi in der Halle der Kastanien-Grundschule statt, da die Halle des SSC Südwest renoviert wird.

Es traten insgesamt 25 Aktive aus 4 Berliner Vereinen in 5 Wettkampfklassen gegeneinander an. Neben einer Urkunde gab es für die Aktiven der Wettkampfklassen 1, 2 und 3 einen großen Schoko-Weihnachtsmann. Die Klassen 4 und 5 bekamen nur eine Urkunde, was bei den älteren Aktiven für minimalen Unmut sorgte.

Bei diesem Wettkampf sind Jungen und Mädchen gegeneinander angetreten. Jeder musste eine Pflichtübung (mind. P5) und eine Kürübung turnen. Nach dem 1. Durchgang (Pflicht und Kür) wurden die Besten jeder Jahrgangsgruppe zum Finale zugelassen: mind. 3 und höchstens 8 Aktive und aufgerundet zwei Drittel der gesamt-Anzahl. Von allen Finalisten wurde dann nochmal eine Kür-Übung geturnt. Zu den Haltungsnoten und der Schwierigkeit wurden zusätzlich die HD Werte (wie stark weicht der Springer von der Mitte des Sprungtuchs ab?) und die Time of Flight (wie lange "fliegt" ein Springer in Sek. in der Luft? Je länger, desto besser.) gemessen.

Bei den jüngeren Wettkampfklassen gab es von einigen Aktiven aufgrund von Nervosität und fehlender Wettkampferfahrung Übungsabbrüche. Tusli war trotzdem 7 mal auf dem Treppchen vertreten. Davon sogar 2 mal auf dem 1. Platz.

Niklas, Emilia und Anna von TuSLi bildeten die Jahrgangsgruppe "9 Jahre und jünger". Sie kamen auch in dieser Reihenfolge ins Ziel. Anna hatte Probleme beim Aufstehen aus der Rückenlage, sonst hätte sie wahrscheinlich Emilia noch überholt. Alle wurden zum Finale zugelassen und Niklas erreichte in Pflicht und Final-Kür als einziger Teilnehmer eine 10,000 im HD-Wert.

In der zweiten Wettkampfklasse (10 und 11 Jahre alt) traten 6 Teilnehmer gegeneinander an. Vico, Fiona und Rhania turnten ihre Pflicht und Kürübung jeweils sehr souverän durch und kamen ins Finale. Leider brach Lena bei Ihrer Kür bereits nach dem ersten Sprung ab, da sie nach dem Salto die Abdeckung des Trampolins berührte. Daher wurde sie aufgrund der 2/3-Regelung auch nicht fürs Finale zugelassen. Vico landete mit einem Abstand von knapp 7 Punkten zu Souraya vom TSV Rudow auf dem 2. Platz. Fiona kam 5 Punkte dahinter auf den 3 Platz. Lena erreichte aufgrund Ihres Abbruchs nur den letzten Platz.

In der dritten Wettkampfklasse (12 und 13 Jahre) sprangen Lavinja und Lilly mit. Lilly kam trotz sauber durchgeturnter Übungen nicht ins Finale. Lavinja schaffte es nach dem Vorkampf aus Pflicht und Kür als bis dahin Führende ins Finale, hörte jedoch nach einigen Wacklern in ihrer Final-Übung nach dem 6. Teil auf zu springen. Hätte Lavinja noch 3 oder 4 einfache Teile wie Sitzsprung oder Hocke gezeigt, wäre ihr der Sieg sicher gewesen. So schaffte sie es in der Gesamtwertung auf den 2. Platz. Lilly landete auf dem 4. Platz.

Die vierte Wettkampfklasse (14 und 15 Jahre) war auch sehr TusLi-lastig. Von insgesamt 4 Aktiven waren 3 vom TusLi. Livia, Lisa H. und Finja turnten Ihre Übungen vollständig und ohne große Fehler durch. Für Finja reichte es nach dem Vorkampf jedoch nicht fürs Finale. Obwohl Livia körperlich etwas angeschlagen war, turnte sie Ihre finale Kür mit 4,9 Schwierigkeit durch und erreichte für die Anstrengung auch den 1. Platz. Lisa H. landete nach dem Finale mit nur 1,29 Punkten Abstand zum 2. Platz auf dem 3. Platz. Da Finja als einzige aus Ihrer Wettkampfklasse nicht zum Finale zugelassen wurde, reichte es nur für den 4. Platz.

In der fünften Wettkampfklasse (16 Jahre und älter) sprang als einzige vom TusLi Janine mit. Der JGB-Wettkampf war für Janine der erste Wettkampf nach einer 6-jährigen Pause und daher mit leichter Nervosität verbunden. Da die Konkurrenz die letzten Jahre fleißig weiter trainiert hat, reichte es für Janine leider nicht bis ins Finale. Ihr persönliches Ziel, nicht Letzte zu werden, erreichte sie am Ende dennoch und landete von insgesamt 7 Teilnehmern auf dem 6. Platz. Und man sollte auch nicht vergessen, dass die ersten drei Plätze von Aktiven belegt wurden, die schon bei Deutschen Meisterschaften am Start waren.

Als kleinen Stimmungsmacher zum Schluss verkleidete sich Vico direkt nach seiner Siegerehrung als Weihnachtsmann und sorgte damit für vorweihnachtliche Stimmung und viel Spaß und witzige Fotos.

Janine Wemmer

Begrüßung der Teilnehmer

die TuSLi-Teilnehmer
AK_9-: Niklas (1.),
Emilia (2.), Anna (3.)

AK_10-11: Vico (2.), Fiona (3.),
Rhania (4.), Lena (6.)

AK_12-13: Lavinja (2.), Lilly (4.)
AK_14-15: Livia (1.),
Lisa H. (3.), Finja (4.)

AK_16+: Janine (6. Platz)

die TuSLi-Trampoliner
mit Nikolaus Vico

Fotos: B.-D. Bernt



TuSLi räumt ab
In 4 Altersklassen mit insgesamt 22 Aktiven (neuer minus-Rekord) mit jeweils 5 oder 6 Aktiven wurden Mädchen und Jungen jeweils gemeinsam bewertet, jeder turnte eine Pflicht und eine Kür, jeder erhielt am Ende eine Urkunde und einen großen Schokoladen-Weihnachtsmann als Belohnung dafür, sich der Herausforderung gestellt zu haben. Und jeder war furchtbar aufgeregt, was gerade bei den Jüngeren leider immer wieder zu falschen Übungsteilen und Vergessen der Übung führt.

In der AK 7 (7 Jahre und jünger) gelangen Emilia 2 fehlerfreie Übungen, die ihr den 2. Platz bescherten. Anna zeigte eine schöne P3, sprang aber in ihrer Kürübung anstelle der geplanten halben Schraube nur eine viertel Schraube, die nicht als Teil anerkannt wurde. Trotz der damit nur 9 gewerteten Kür-Teile siegte Anna mit 1,5 Punkten Vorsprung aufgrund ihrer guten Haltung in der Pflicht.

In der AK 8-9 belegten Charly, Lara und Aurelia die ersten drei Plätze. Siegerin Charly sprang sogar einen Salto in ihrer Kür. Lara wanderte in der Kür zu sehr, hatte aber durch ihre gute Haltung exakt dieselbe Kür-Punktzahl wie Charly. Aurelia konnte in der Kür die ganze Schraube nur einbeinig landen, so dass das 10. Teil nicht gewertet werden konnte. Da aber die beiden Konkurrentinnen vom SSC Südwest auch Abbrüche fabrizierten, kam Aurelia auf Platz 3 ins Ziel.

Lukas siege mit der klar besten Haltung und der höchsten Kür-Schwierigkeit in der AK 10. Svenja turnte sich mit zwei fehlerfreien Übungen auf den 3. Platz. Luis gelang eine fehlerfreie P5-Pflicht (mit einem Salto), aber bei der gleichen Übung als Kür misslang das Aufstehen aus der Rückenlage, so dass nur 5 Teile gewertet werden konnten. Das warf Luis zurück auf den 6. Platz. Ohne dieses Missgeschick in seinem ersten Trampolin-Wettkampf wäre es der 4. Platz geworden.

In der AK 11-14 war TuSLi nicht beteiligt.

Als Kampfrichter trugen die TrainerInnen Stefanie, Joachim und ich zum Gelingen bei. Die Zuschauer waren diesmal bemerkenswert leise, vermutlich, weil der Wettkampfleiter nach jeder Übung die dafür erhaltenen Haltungsnoten per Lautsprecher bekanntgab. Insgesamt war es ein angenehmer Wettkampf mit tollen Ergebnissen für die TuSLi-Aktiven.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung der Teilnehmer

die TuSLi-Teilnehmer
Zuschauer und Aktive
AK_7: Anna (1.), Emilia (2.)
AK_8-9: Charly (1.),
Lara (2.), Aurelia (3.)

AK_10: Lukas (1.),
Svenja (3.), Luis (6.)
die TuSLi-Trampoliner

Fotos: B.-D. Bernt



Leistungen: naja, Ergebnisse: na toll!
23 Aktive kämpften in 7 Altersklassen (AK) um die Plätze und Medaillen, darunter 10 vom TuSLi. Wir waren in 6 von 8 AK vertreten.

Unsere Sarah war zwar allein in der AK bis 12 Jahre, weiblich, verdiente sich aber die Goldmedaille mit 3 gleichmäßig sauber geturnten Übungen.

In der entsprechenden Jungen-AK setzte sich Vico souverän mit 23 Punkten Vorsprung vor Niklas Tr. an die Spitze. Beiden unterliefen allerdings kleine Fehler: Vicos gehockter Salto war in seiner Finalkür so wenig gehockt, dass er als gestreckt gewertet wurde und somit doppelt war, und Niklas sprang den gebückten Salto in der Pflicht so offen, dass er als gestreckt gewertet wurde. Damit war der 8. Pflicht-Sprung falsch und nur 7 Teile konnten gewertet werden. Mit einer guten Finalkür überholte Niklas dann aber den nach dem Vorkampf Zweitplatzierten Dean-Riley vom gastgebenden TTC.

Auch bei unseren 3 Mädchen in der AK 13 bis 14 lief nicht alles nach Plan. Finja fehlten nach dem Vorkampf nur 0,2 Punkte zum Einzug ins Finale, weil sie nach dem Ende ihrer Kürübung auf die Abdeckung des Trampolins gesprungen ist. Lavinja büßte ca. 3 Punkte ein, weil sie ihr 10. und letztes Kür-Teil, den Schraubensalto, auf die Abdeckung sprang. Im Finale lief die gleiche Übung dann fehlerfrei und sicherte Lavinja den 3. Platz. Lisa Schl. setzte den Nachsprung ihrer Pflicht auf die Abdeckung und lag mit guter Kürübung nach dem Vorkampf 0,5 Punkte hinter Katharina vom VfL Lichtenrade. Mit einer einwandfreien Finalkür zog sie dann doch noch an Katharina vorbei auf den 1. Platz.

In der entsprechenden Jungen-AK erwischte Niklas B. einen rabenschwarzen Tag: In der Pflicht wurden nur 8 Teile gewertet, weil Niklas beim 9. Teil die Abdeckung berührte und das 10. Teil, den Doppelsalto, auf die Sicherheits-Weichbodenmatte sprang. Seine Kür bestand sogar nur aus Fliffis, Salto gestreckt und Barani gehockt, weil er danach so dicht an der Abdeckung landete, dass er nicht weiterturnen konnte. Aber es kam noch schlimmer: Beim Einturnen zum Finale knallte Niklas mit dem Rücken auf die Sicherheits-Weichbodenmatte. Er konnte danach zwar aufstehen und die Matte verlassen, aber auf die Teilnahme am Finale verzichtete Niklas wegen der Schmerzen im Brustkorb. Finn, unser zweiter Starter in dieser Gruppe, ließ sich durch nichts beirren und holte sich mit drei sicheren Übungen den Sieg.

Bei den Mädchen der AK 15 bis 16 siegte überlegen die Favoritin Marieluise vom TSV Rudow. Den Zweikampf hinter Marieluise entschied unsere Lisa H. für sich, indem sie in jedem der drei Durchgänge Pflicht, Kür und Finale keinen Fehler machte und jeweils ein paar Zehntel mehr erhielt als Vanessa vom SSC Südwest.

Isabel hatte sich vorgenommen, hinter der Favoritin Sophie vom TSV Rudow den 2. Platz in der AK 19 und älter zu erreichen. Aber es kam alles ganz anders. Isabel hatte ihre Pflicht in den letzten beiden Teilen kurz vor dem Wettkampf geändert, auf der Wettkampfkarte stand aber ihre alte Pflicht. Sie sprang die neue, und es konnten nur 8 Teile gewertet werden, weil die beiden letzten Pflicht-Teile nicht der Wettkampfkarte entsprachen. Die Enttäuschung war groß, weil damit der 2. Platz in weite Ferne gerückt war. Dann zeigte Sophie ihre Pflicht, und sie schaffte nur 7 Teile! Die dritte im Bunde, Anja vom SSC Südwest, sprang fehlerfrei und lag damit in Führung vor Isabel und Sophie. In der folgenden Aufholjagd sprangen alle drei fehlerfrei. Sophie schaffte es nicht ganz an Isabel vorbei, die 3,7 Punkte hinter Anja als Zweite ins Ziel kam. Ohne den Fehler in der Pflicht hätte es locker zum Sieg für Isabel gereicht. Aber Isabel freute sich, dass ihr im Finale die ungewöhnliche Kombination Schraubensalto und Barani zur Rückenlage gelungen war.

Zusammenfassend kann man sagen: Nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber Lorbeeren geerntet, denn die 10 TuSLi-Springer haben beachtliche 4 erste, 3 zweite, 2 dritte und einen vierten Platz belegt.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung der Teilnehmer

die TuSLi-Teilnehmer

AK_12 und jünger: Sarah

AK_12 und jünger:
Vico (1.), Niklas Tr. (2.)

AK_13-14: Lisa (1.),
Lavinja (3.), Finja (4.)
AK_13-14: Finn (1.), Niklas B.(3.)

AK_15-16: Lisa H. (2. Platz)

AK_20 und älter: Isabel (2.)
die TuSLi-Trampoliner

Fotos: B.-D. Bernt



22 Kinder nutzten die Gelegenheit, ins Wettkampfwesen hineinzuschnuppern, unter ihnen auch Aurelia, Ellen und Luis vom TuSLi. Jeder zeigte eine Pflicht- und eine Kür-Übung, zusätzlich auch noch einen Sprung vom Minitrampolin und eine einfache Sprungfolge (Grätsche, Hocke, Bücke) auf dem großen Trampolin. Es durfte auch schonmal vorgesagt werden und eine misslungene Übung konnte wiederholt werden, was in "normalen" Wettkämpfen nicht erlaubt ist. Jeder Jahrgang bildete eine eigene Wettkampfgruppe, wogegen sonst jeweils mehrere Jahrgänge zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Die Jüngsten waren 6 Jahre, die Ältesten 13 Jahre alt. Mädchen und Jungen wurden, wie bei Nachwuchs-Wettkämpfen üblich, gemeinsam bewertet.

Von den 4 Neunjährigen zeigte Aurelia die gleichmäßigsten Leistungen und holte sich mit 4 Punkten Vorsprung den Sieg. Besonders ihre gute Haltung in Pflicht und ür beeindruckte die Kampfrichter. Ellen büßte bei der Sprungfolge und am Minitrampolin Punkte ein, kam aber durch recht gute Pflicht und Kür auf den 3. Platz.

Luis punktete zwar bei den 10-Jährigen ordentlich bei Sprungfolge und Minitrampolin, hatte aber nach einem Monat Training noch nicht die gute Körperhaltung wie seine Konkurrenten. Da sich das bei 20 Sprüngen in Pflicht und Kür ganz schön summiert, schaffte es Luis in diesem seinem ersten Trampolin-Wettkampf nur auf den 6. Platz. Mit etwas mehr Routine wird sich das aber sicherlich bald ändern.

In der Siegerehrung durfte sich dann jeder zu seiner Urkunde auch noch ein kleines Geschenk aussuchen als Anerkennung für den Mut, sich im Wettkampf seiner Nervosität zu stellen.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung der Teilnehmer

vor der Siegerehrung
AK-9: Aurelia (1.), Ellen (3.)

AK-10: Luis (6. Platz)

Siegerehrung

Fotos: B.-D. Bernt




Wir sind mit 13 Berliner Trampolin-SpringerInnen nach Zwickau gefahren, um den Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. 6 Springer vom TuS Lichterfelde waren dabei.

Den Anfang machte bei den TuSLi-Aktiven Niklas Tr. in der Wettkampfklasse WK-1. Nach einer guten P5 Pflichtübung kam eine recht wacklige Kür, die aber doch noch zum 4 Platz und der Finalteilnahme gereicht hat. Im Finale hat Niklas dann allen gezeigt, wie es geht, und mit einer super Finalkür von allen Finalteilnehmern der WK-1 die höchste Punktzahl erreicht. Damit konnte er sich noch auf den Silberrang und einen tollen 2. Platz verbessern.

Als zweite unserer TuSLi-Aktiven war Charly in der WK-2 an der Reihe. Charly turnte eine großartige P3 Pflichtübung, die sie auf den 5. Platz gebracht hat. Leider ist ihre Kür nicht ganz so großartig geglückt, was hauptsächlich an mangelnder Konzentration lag. Damit erreichte Charly nach dem Vorkampf nur den 10. Platz von 17 Teilnehmerinnen und verpasste das Finale. In der gleichen Gruppe ist auch Anna gestartet, die mit ganz viel Lampenfieber immer noch 2 solide 10-teilige Übungen in Pflicht und Kür absolviert hat und damit auf den 13. Platz dieser Gruppe gekommen ist.

In der WK-3 ist unser Joris gegen 3 andere Springer angetreten. Joris hat einen mehr als überzeugenden Wettkampf abgeliefert und alle 3 Runden (Pflicht, Kür und Finale) deutlich für sich entscheiden können. Er hat nicht nur tolle Übungen gezeigt, sondern auch seine ToF (Time of Flight) klar verbessert und mit 6,5 Punkten Vorsprung den 1. Platz erreicht. Mega Ergebnis, Glückwunsch Joris!

In der WK-4 hat uns Lena eine tolle P5 Pflichtübung sowie auch ein klasse Kür vorgetragen. In der Haltung kann Lena noch mehr rausholen, aber ihre ToF-Werte waren überragend und haben für einen 4. Platz nach dem Vorkampf gesorgt. Leider musste Lena im Finaldurchgang nach der Rückenlandung einen Standsprung einschieben, so dass nur 6 Teile gewertet werden konnten. Schade für Lena, denn bei diesem Turnier war durchaus ein Medaillenplatz möglich.

Unser letzter TuSLi-Teilnehmer Vico hat genau wie Joris einen spitzenmäßigen und überzeugenden Wettkampf gezeigt. In allen 3 Durchgängen der WK-9 mit 4 Teilnehmern hat Vico eine gute Haltung und eine tolle ToF abgeliefert, die er von Durchgang zu Durchgang immer weiter steigern konnte. Am Ende sicherte sich Vico die Goldmedaille und den 1. Platz mit 112,78 Punkten und damit 11 Punkten Vorsprung auf den 2. Platz. Wahnsinns-Leistung, SUPER Vico!

In den Mannschaftswertungen konnten wir dieses Jahr auf Grund von mehreren Ausfällen aus mehreren Berliner Vereinen nicht überzeugen. Mit einem 7. und einem 9. Platz unserer beiden Mannschaften mussten wir den Wanderpokal leider an den diesjährigen Sieger Sachsen abgeben. Leider waren die Berliner krankheitsbedingten Ausfälle alle in den höheren Klassen (ältere Springer mit höheren Schwierigkeiten), was sich auf die Summe der Punkte für die Mannschaftswertungen leider stärker auswirkt. Zudem sind speziell aus Sachsen Springer angetreten, die unserer Meinung nach auf Grund der Intention zu diesem Wettkampf nicht hätten antreten dürfen, sondern deutlich einfachere Übungen gesprungen sind, als sie können, um zu diesem Wettkampf zugelassen zu werden. Wir von TuSLi haben mind. unsere zwei besten SpringerInnen nicht teilnehmen lassen, weil dieser Wettkampf für Anfänger und fortgeschrittene Anfänger und gerade nicht für die Spitzen-Springer vorgesehen ist.

Dennoch war der Zusammenhalt der Springer, der Eltern und der Betreuer des Teams Berlin vereinsübergreifend großartig. Alle haben mitgeholfen und einen motivierenden Wettkampf absolviert. Danke an alle mitgereisten Eltern und natürlich an Sebastian für die tolle Einstellung der Springer vor und bei ihrem Einsatz auf dem Trampolin. Auch Joachim als unser Kampfrichter zeigte wieder eine souveräne Leistung.

Roland Schlauch

Team-Berlin: die Aktiven

Team-Berlin inkl. Betreuer

AK-9 und jünger: Niklas Tr. (2.)

AK_10-11: Joris (1. Platz)
Elite, AK-11 und jünger: Vico (1.)

Fotos: L. Schlauch



Lisa war dabei
Nach 2 Stunden Autofahrt ohne Stau aber mit vielen Baustellen und Ausweich-Routen unseres Navis kamen Sebastian und ich um 9:25 in die Dessauer Halle, um Lisa beim Einspringen zu ihrer ersten DEM-Teilnahme zu unterstützen. Sie war mit ihrer Familie bereits am Freitag beim abendlichen Einspringen in Dessau. Da lief es anfangs nicht so gut, mehrere Landungen außerhalb des Trampolintuchs auf der Trampolin-Umrandung. Aber Lisa gewöhnte sich schnell an die Ultimate-Trampoline, die mehr Wurfkraft besitzen als unsere Trainingsgeräte. Beim Einspringen am Samstag hat Lisa dann auch schon mal in der Übung vergessen, wie sie weitergeht, steigerte sich aber auch hier, bis sie dann ihre Übungen fehlerfrei zu Ende brachte.

Um 11:20 Uhr ging es dann los: Mit zwei Wettkampfgerichten parallel wurde gearbeitet, und der Zeitplan wurde prima eingehalten. Lisa war ab 12:20 Uhr in der Jahrgangsgruppe der 13- und 14-jährigen Mädchen an der Reihe. Ihre W16-Pflicht gelang recht ordentlich, nur in der Mitte wanderte Lisa ein wenig raus aus der Tuchmitte. Ihre Kür begann Lisa mit einem Fliffis (Doppelsalto mit halber Schraube), der etwas zu langsam drehte, worunter die Haltung litt. Die nächsten 8 Teile absolvierte Lisa mit gewohnt guter Haltung. Das zehnte Teil, ein Doppelsalto, drehte wieder etwas zu langsam. Dadurch konnte Lisa nicht aufrecht, sondern nur mit leichter Bücke landen und kam nur mit Mühe zum sicheren Stand, der auch bewertet wird.

Nach dem Vorkampf aus Pflicht und Kür lag Lisa auf dem 12. Platz von 21 Springerinnen. Nun kann man sagen "12. Platz, das ist ja nicht so toll." Aber das würde Lisas Leistung nicht gerecht werden: Dies war Lisas erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft. Sie ist zurechtgekommen mit ungewohnten Trampolinen, mit einer ungewohnt riesigen Halle, mit ungewohnt vielen Zuschauern und Aktiven, sie hat die Nervosität besiegt und zwei fehlerfreie Übungen geturnt, was 6 ihrer Konkurrentinnen nicht geschafft haben. Man kann also Lisa nur gratulieren zu ihrer tollen Leistung und einem Platz im Mittelfeld dieser Deutschen Meisterschaft.

Auch Lisas Familie und Trainer Sebastian, der sogar zum Freitag-Training per Bahn gereist ist, haben sich mächtig reingekniet ins Projekt "DEM", ein lautes DANKE dafür!

Bernd-Dieter Bernt

Einturnen

Einturnen
Begrüßung der Teilnehmer

Fotos: B.-D. Bernt



Licht und Schatten
183 Aktive traten in 17 Wettkampfklassen an: 8 mal Basis, 8 mal Elite, 1 mal offen. Wegen der vielen Aktiven wurde mit 2 Wettkampfgerichten gearbeitet, in einem davon bewertete ich die Schwierigkeit der Kürübungen. Die Final-Punkte (mit Zweidrittel-Regelung, max.8 Aktive) wurden zu den Vorkampf-Punkten addiert. Um 8:30 Uhr begann das Einturnen, um 19:30 Uhr war die abschließende Siegerehrung beendet.

Niklas Tr. hatte fleißig trainiert und die P5-Pflicht immer fehlerfrei gesprungen. Aber im Wettkampf führte große Aufregung dazu, dass er nach der Rückenlage in der P5 nur mit einem Bein landete, was Abbruch und ca. 10 Punkte Verlust bedeutete. Die schwierigere Kür (eine P6) gelang fehlerfrei. Als Fünfter nach dem Vorkampf aus Pflicht und Kür kam Niklas ins Finale. Mit der besten Final-Kür seiner Wettkampfklasse (Basis, max. 9 Jahre) hielt Niklas diesen 5. Platz, mit fehlerfreier Pflicht wäre er Zweiter geworden.

In der Basis-Gruppe der max. 9-jährigen Mädchen gelangen Charly P4-Pflicht und Kür einwandfrei und brachten sie ins Finale der besten acht, wo sie in der Finalkür den erst kürzlich gelernten vorwärts-Salto versuchte und schaffte. Darauf war sie zu Recht stolz, ich als Trainer natürlich auch, und freute sich über ihren 6. Platz.

Zu den 11 Jungs der Basis-Gruppe 10 bis 12 Jahre gehörten auch Joris, Jonas und Lukas. Ohne die für Joris völlig untypische 1-Bein-Landung in der Kür nach dem Salto in die Rückenlage hätte er es ins Finale schaffen können. So wurde es der 9. Platz. Aber mit seiner P8-Pflicht hat Joris gezeigt, welches Potential in ihm steckt. Jonas (5. Platz) und Lukas (4. Platz) sprangen jeweils 3 fehlerfreie Übungen, wobei Lukas nur 1 Zehntel am Pokal für den 3. Platz vorbei turnte.

Die Wettkampfklasse Basis 10 bis 12 Jahre war mit 53 Mädchen die mit Abstand größte Gruppe. Hier erwischte Emily einen rabenschwarzen Tag: Nach gelungener P5-Pflicht wollte sie als Kür eine P6 springen. Aber schon nach dem ersten Sprung, einem rückwärts-Salto, flog Emily auf die Trampolin-Umrandung. Dadurch wurde diese "Übung" mit 1 Teil bewertet, und Emily musste sich mit dem letzten Platz begnügen. Ein wenig besser erging es Emma in ihrem ersten Trampolin-Wettkampf: Einbein-Landung nach der Rückenlage in der Pflicht, also 5 gewertete Teile. Die Kür gelang ihr dann aber. Jeweils zwei fehlerfreie Übungen gelangen Svenja (48. Platz) und Paula (27. Platz).

Bei den 13- bis 15-jährigen Basis-Jungen steigerte sich Finn von Übung zu Übung, konnte den Sieger aber dann doch nicht ganz erreichen. Aber auch sein 2. Platz ist ein toller Erfolg, zumal Finn für seine Finalkür dieselbe Punktzahl erzielte wie der Sieger.

In der Gruppe der 13- bis 15-jährigen Basis-Mädchen wurde Lilly Opfer eines Missverständnisses unter den Trainern: Sie sprang eine tadellose P6-Pflicht, ich hatte aber für sie eine P5 als Pflicht gemeldet. Ihre Pflicht entsprach also nicht der Meldung und wurde deshalb mit 0 Punkten bewertet. Da Lilly auch ihre Kür ohne Fehler turnte, wäre sie bei korrekter Meldung auf einen ähnlichen Platz wie ihre Zwillingsschwester Celina gekommen, die 12. wurde.

Nun zu den Elite-Wettkampfklassen:
Bei den Jungen 10 bis 12 Jahre musste sich Vico nur dem Marvin aus Norderstedt, der etwas bessere Haltung und etwas höhere Schwierigkeit zeigte, geschlagen geben. Bei den 13- bis 15-jährigen Jungen siegte Niklas B. mit deutlichen 7 Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz aus Zwickau und Bremerhaven. Nach Wandern auf dem Tuch in der Kür baute Niklas mit einer fast auf der Stelle gesprungenen Finalkür seinen Vorsprung nach dem Vorkampf noch um 3 Punkte aus.

Bernd-Dieter Bernt

Einturnen

Begrüßung der Teilnehmer

Begrüßung der Teilnehmer

die Kampfrichter in Aktion

die Pokale

Niklas Tr. (5.Platz)

Charly (6. Platz)

Charly

Lukas (4.), Jonas (5.)

Finn (2. Platz)

Vico (2. Platz)
Niklas B. (1. Platz)

Fotos: B.-D. Bernt



Quali-Versuch
79 Aktive traten in 16 Jahrgangsgruppen an. Das Finale (mit Zweidrittel-Regelung, max.8 Aktive) wurde ab null Punkte gewertet.

Joris gelangen P8-Pflicht und Kür fehlerfrei, nur der Barani war etwas unterzogen und die Füße beim Salto zur Rückenlage ziemlich krumm. Er lag nach dem Vorkampf aus Pflicht und Kür auf dem 5. Platz. Durch die Zweidrittel-Regelung kamen aber nur die besten 4 von 6 Springern ins Finale.

Vico war leider einziger Springer bei den höchstens 12-jährigen Jungen der Elite-Klasse. W11-Pflicht und Kür gelangen recht gut. Nur bei seinem Problem-Teil, dem Babyfliffis (Barani aus der Rückenlage) ließ Vico mal wieder die Beine fallen, so dass er fast auf der Trampolin-Umrandung gelandet wäre. Im Finale klappte es besser und er zeigte eine gute Übung, mit der er sich den Pokal redlich verdiente.

Niklas (Elite, 13 und 14 Jahre) war sehr nervös und unsicher beim Einspringen. Aber W13-Pflicht und Kür gelangen gut. Am Ende der W13 flog Niklas zwar ziemlich weit nach vorne zur Rückenlage, aber mit Körperspannung hielt er die Beine beim folgenden Babyfliffis senkrecht und landete noch innerhalb der Umrandung. Die Finalkür gelang ihm einwandfrei. Trotzdem wurde Niklas "nur" Dritter, weil Marvin aus Satrup mit deutlich höherer Schwierigkeit siegte und Vereinskamerad Pavlos nach gutem Vorkampf eine tolle Finalkür hinlegte. Zum Sieg fehlten Pavlos nur 0,7 Punkte.

Lisa (Elite, 13 und 14 Jahre) wollte in diesem Wettkampf die Quali für die Dt. Einzelmeisterschaften am 19.10. in Dessau schaffen. Für eine gute W16-Pflicht, in der sogar ihr "Wackel-Teil" Rudolph (Salto mit anderthalb Schrauben) auf der Stelle gelang, erhielt sie ganze 2 Zehntel zu wenig. Die Punkte für die Kürübung hätten für die Quali ausgereicht. Trotz guter Finalkür und Pokal für den 3. Platz war die Enttäuschung natürlich groß.

Unsere Trainerin Isabel wurde in der Basis-Klasse 18 Jahre und älter nur von der mehrfachen Berliner Meisterin Sophie aus Rudow geschlagen. In der Pflicht hatten beide etwa gleiche Punktzahlen. In beiden Kürübungen hatten beide etwa gleiche Haltungspunkte und gleiche Sprunghöhe, nur Sophie schaffte 2 Punkte mehr an Schwierigkeit. Am Ende ihrer Finalkür hätte Isabel fast noch den 2. Platz verloren, weil sie vor dem geplanten Salto in die Rückenlage ziemlich wackelig sprang. Aber sie disponierte blitzschnell um und sprang nur einen Salto in den Sitz, der geht immer.

Dann kam die Ankündigung, dass es einen extra-Quali-Wettkampf geben wird, nur für diejenigen, die die Quali bis dahin verpasst haben! Nun galt es für 7 SpringerInnen, sich noch einmal voll zu konzentrieren. Und hier bewies Lisa einmal mehr, dass sie sich im Wettkampf steigern kann: Fast optimale Pflicht mit tollem Doppelsalto, belohnt mit 0,2 Punkten mehr als Quali-Norm, und Fliffis und Doppelsalto optimal in der Kür, belohnt mit 0,5 Punkten über Quali-Norm. Quali geschafft! Gratulation auch an dieser Stelle für diese großartige Leistung! Nach vielen Jahren hat TuSLi-Trampolin wieder einmal einen Teilnehmer an einer Dt. Einzelmeisterschaft am Groß-Trampolin.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung der Teilnehmer

Joris beim Einspringen

Vico beim Einspringen

Pavlos beim Einspringen

Niklas beim Einspringen

die Pokale

Vorstellung der Finalisten

Vorstellung der Finalisten

warten auf die Siegerehrung

Vico (1. Platz)

Lisa (3. Platz)

Pavlos (2.), Niklas B. (3.)

Joris (5. Platz

Isabel (2. Platz)

alle TuSLi-Trampoliner

Fotos: B.-D. Bernt


toller Wettkampf, TuSLi dabei
Zu den GymCity Open in Cottbus waren in diesem Jahr 164 Teilnehmer aus Deutschland, Polen, Tschechien, Lettland, Estland, Österreich und Slowenien gemeldet, und Vico, Lisa und Pavlos waren auch dabei, begleitet von Lisas Vater, Vicos Mutter und Vicos Vater. Die Pflicht-Anforderungen waren hoch, sonst hätten sicherlich noch mehr TuSLi-Jumper teilgenommen. Der Wettkampf war super organisiert, in einer riesigen Halle, mit mehreren Kampfgerichten gleichzeitig.

Vico hatte erst vor 3 Wochen begonnen, den in der Pflicht geforderten Rudolph (Salto mit 1,5 Schrauben) zu üben. Einige Male hatte es im Training auch geklappt, aber hier im Wettkampf leider nicht: 9 gewertete Teile und dadurch Punkteinbuße. Aber Vico hat es versucht. Seine Kür klappte einwandfrei, wenn auch mit nicht ganz optimaler Haltung und Sprunghöhe. So toll wie zuletzt beim Ostsee-Pokal gelangen ihm seine beiden Übungen nicht. Aber 12. Platz von 14 Springern ist ok für ihn.

Pavlos sprang mit mäßiger Haltung und Höhe, aber fehlerfrei, auf einen respektablen 17. Platz von 23 Teilnehmern seiner Altersklasse.

Lisa gelangen ihre beiden Übungen diesmal wesentlich besser als zuletzt bei LTV-Pokal und Ostsee-Pokal. Besonders ihre W13-16 als Pflicht sprang sie ohne Wandern, mit guter Haltung und guter Höhe. In ihrer Kür brachte Lisa mehrere Übungen durcheinander, sicherlich, weil sie im Training mehrere verschiedene Varianten ausprobiert hatte. So fügte sie ein Teil zusätzlich ein, wodurch der Doppelsalto als 11. Teil nicht gewertet wurde und sie einen Abzug von 2,0 für zu viele Übungsteile erhielt. Aber das verdarb ihr die gute Laune überhaupt nicht, da ihr endlich mal wieder 2 Übungen ohne Abbruch im Wettkampf gelungen waren.

Insgesamt war dieser Wettkampf in Cottbus ein erfreulicher und gelungener Abschluss der ersten Jahreshälfte.

Bernd-Dieter Bernt

                   

beim Einspringen

                   




Vico an der Ostsee
Vico hat schon an einigen Wettkämpfen in ganz Deutschland teilgenommen, jetzt wollte er auch den internationalen Ostsee-Pokal kennenlernen. Die Ausrichter in Sörup haben einen tollen Wettkampf auf die Beine gestellt: straffer Zeitplan trotz großer Beteiligung, freundliche Atmosphäre, after-work-party für große und kleine Teilnehmer. Und Vico passte sich dem hohen Niveau an: Einer guten W11-Pflicht folgte eine sichere Kür mit etwas verbesserter Haltung. Die Freude war groß über den 4. Platz von 9 Springern nach dem Vorkampf, der zur Teilnahme am Finale berechtigte. Dort lief Vico zu Höchstform auf und steigerte noch einmal Haltung und Sprunghöhe bei gleichbleibender Schwierigkeit von 5,0. Mit diesem Endspurt schob sich Vico auf einen sensationellen 3. Platz vor. Glückwunsch zu dieser Leistung auch von mir!

Am Sonntag fand neben einem synchron- auch ein mixed-Wettkampf statt, zu dem sich Vico überreden ließ: Zusammen mit einem Mädchen aus Reislingen kam er unter 50 mixed-Paaren auf einen beachtlichen 26. Platz und meisterte mit Bravour die Aufgabe, sich an die geringere Sprunghöhe seiner Partnerin anpassen zu müssen.

Bernd-Dieter Bernt



Noch ist Vico skeptisch.

die Pokale

Vico
Vico & mixed-Partnerin

Foto: J. Ziegelski



Das können wir besser!
Der LTV-Pokal ist ein Wettkampf mit Mannschaften (3 oder 4 Aktive, von denen einer Streichnote ist) der deutschen Landesturnverbände (LTV). Berlin schickte 3 Mannschaften ins Rennen, für die man sich Chancen ausrechnete, jeweils vorne mitzumischen.

In der AK 13/14 männlich bildeten unsere Niklas, Vico und Pavlos die Mannschaft. Da sie nur zu dritt waren, gab es keine Streichnote, alle Übungen mussten also gelingen. Das klappte aber nur bei 5 der insgesamt 9 Übungen. Die logische Folge war der 5. und letzte Platz.

Etwas besser schlugen sich Leona, Soraya (beide vom TSV Rudow), Finja und Lavinja (beide TuSLi) in der AK 13/14 Jahre: nur 2 fehlerhafte Übungen, die Streichnote wurden. Trotzdem reichte es nicht zum Einzug ins Finale der besten 5 Mannschaften und sie kamen auf den 7. und vorletzten Platz. Nur Soraya mit ihrer Pflicht und Lavinja mit ihrer Kür reichten an ihre Trainingsleistungen heran.

Alle 4 Mädchen Katharina, Marieluise (beide vom TSV Rudow), Livia und Lisa (beide TuSLi) in der AK 15/16 sprangen die seit 2019 geltende sehr schwierige neue W13-16 als Pflicht, die aber Lisa nicht fehlerfrei gelang: Punktabzug und Streichnote. Da in Lisas schwieriger Kür nur 9 Teile gewertet werden konnten (Streichnote), war der Frust groß. Keines der Mädchen konnte seine Trainingsleistung abrufen. So blieb nur der 6. und letzte Platz. Eine interessante Besonderheit: Die Siegermannschaft aus Schwaben war so gut besetzt, dass sie als Trio ohne Streichnote auskam.

Der diesjährige LTV-Pokal wurde klar von Niedersachsen dominiert: 4 Siege, 2 zweite, 1 dritter Platz in 9 Altersklassen. Insgesamt zeigte dieser Wettkampf in ernüchternder Deutlichkeit, wo Berlins Trampoliner in Deutschland stehen. Keiner unserer Aktiven konnte sein im Training gezeigtes Potential abrufen. Das lag sicherlich nicht nur an der Aufregung, an so einem gut besetzten Turnier teilzunehmen, sondern auch an der zu geringen Konzentration und fehlenden Ernsthaftigkeit. Wir haben den Wettkampf mit den Beteiligten besprochen und ausgewertet und gehen davon aus, dass wir beim nächsten Mal erfolgreicher abschneiden werden.

Bernd-Dieter Bernt


Einmarsch der Mannschaften

die Berliner

Begrüßung aller Mannschaften

v.l.: Livia, Lisa, Finja
Begrüßung AK 13/14 männlich

Foto: R. Schlauch


kleine Trampoliner ganz groß
Beim diesjährigen TTT für Nachwuchs-Trampoliner traten in fünf Altersklassen insgesamt 43 Aktive aus 6 Vereinen (einer aus Dresden) an, um neben einer Urkunde auch ein mit dem Aufruf "Fly high!" bedrucktes T-Shirt zu erkämpfen, das es für die besten drei SpringerInnen jeder ALtersklasse gab. Mädchen und Jungen wurden in jeder Altersklasse zusammen bewertet, alle mussten jeweils eine Pflicht und eine Kür turnen. Um höhere Pflichtschwierigkeiten zu belohnen, gab es einen nach Pflichtübungen gestaffelten Strafwert von 0,4 Punkten für P6 bis zu 2,0 Punkten für P3. Die Sprunghöhe wurde auch bewertet, indem die Zeit (in Sekunden) in der Luft als Punktzahl zum Ergebnis addiert wurde. Lavinja sprang außer Konkurrenz mit, weil sie über das Anfänger-Stadium schon weit hinaus ist und um Wettkampf-Erfahrung zu sammeln.

Leider gab es auch viele Übungsabbrüche, was aber bei Nachwuchswettkämpfen wegen großer Nervosität, besonders bei Wettkampf-Neulingen, immer wieder vorkommt. Immerhin 30 Teilnehmer schafften 2 fehlerfreie Übungen. TuSLi war 5 mal auf dem Siegertreppchen vertreten, davon 2 mal ganz oben.

Lara siegte in der Altersklasse 8 Jahre und jünger mit über 3 Punkten Vorsprung, wozu ihr gute Haltung und hohe Sprünge verhalfen. Anna, unsere Jüngste, legte eine gute Pflicht hin, wusste aber in der Kür nach 4 Teilen nicht mehr weiter und landete durch diesen Abbruch auf dem 7. Platz, gefolgt von Niklas, der in seinem ersten Wettkampf vor Aufregung in beiden Übungen die Rückenlage nicht zum Stand schaffte. Beim Einspringen klappte das noch einwandfrei.

Charly ereilte in der Altersklasse 9 Jahre das gleiche Missgeschick wie Niklas. Weil alle anderen Aktiven dieser Altersklasse ihre Übungen fehlerfrei schafften, drei Aktive aus Dresden sogar mit richtig guter Haltung, blieb für Charly nur der 6. Platz.

In der mit 16 Teilnehmern größten Altersklasse 10 Jahre war auch TuSLi zahlreich vertreten. Joris als Sieger und Fiona als Dritte zeigten hier schwierige und hohe Übungen. Lena und Jonas auf den Plätzen 8 und 9 sprangen in ihren Übungen zwar schon einen Salto, müssen aber noch ihre Haltung verbessern. Auch Rhania sprang einen Salto in ihrer guten P5-Pflicht und lag nach der Pflicht auf dem 7. Platz, rutschte dann aber durch nur 6 Teile in der Kür auf den 13. Platz ab. Ohne Fehler, aber mit nicht so guter Haltung und Sprunghöhe kam Svenja vor Rhania auf den 12. Platz.

In der Altersklasse 13 Jahre und älter kamen Finn, Celina und Lilly auf die Plätze 2, 3 und 4, wobei Finn mit großer Sprunghöhe und Schwierigkeit und Celina und Lilly mit guter Haltung glänzten.

Vor und während des Wettkampfes sammelten Abdul mit Familie und etliche Eltern unserer Aktiven fleißig Spenden für ausgegebenen Kuchen, Kaffee, Waffeln, etc. Für diese tatkräftige Unterstützung bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich! Eine solche Spendenaktion konnten wir auch beim letzten TTT schon durchführen. Auch bei zukünftigen Wettkämpfen in unserer Halle soll es auf Initiative einiger Eltern solche Spendenmöglichkeiten geben. Einfach klasse! Die tolle Hilfe ging nach dem Wettkampf noch weiter beim Abbauen, Wegräumen und Saubermachen. Das Wettkampfgericht war ohne Schwierigkeiten mit Teilnehmern aus allen 6 Vereinen zusammengekommen, was leider nicht selbstverständlich ist. Auch dafür bedanke ich mich als Organisator ganz herzlich.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung der Teilnehmer

Begrüßung der Teilnehmer

8 Jahre und jünger

8 Jahre und jünger:
Lara 1., Anna 7., Niklas 8.

AK 9 Jahre: Charly 6.Platz

AK 10 Jahre: Joris 1., Fiona 3.,
Lena 8., Jonas 9., Svenja 12.,
Rhania 13.Platz

während der Siegerehrung

Verteilung der TTT-Shirts

Verteilung der TTT-Shirts

AK 11 und 12 Jahre

AK 13 Jahre und älter:
Finn 2., Celina 3., Lilly 4.
die TuSLi-Jumper:
v.l. Charly, Jonas, Finn, Joris,
Rhania, Lavinja (aK), Lilly,
Celina, Svenja, Lara

Foto: B.-D. Bernt

Lisa und Pavlos haben den TSV Rudow unterstützt, Bericht vom 5.5.2019
Weckzeit 8:30, Frühstück 9:00 Uhr, ab 10:00 Uhr Aufwärmen und Einturnen für den Bundesliga-Wettkampf. Pünktlich um 11:00 Uhr wurde der Wettkampf gestartet. Pavlos und Lisa verstärkten die Rudower Bundesliga-Mannschaft. Beide turnten ihre Pflicht, Kür und Final-Kür etwas müde, aber verhältnismäßig sauber durch. Der Bundesliga-Wettkampf war dann um 12:30 beendet, und wir haben gegen 13:00 Uhr die Heimreise mit dem inzwischen üblichen Essen in einer bekannten Burger-Schmiede angetreten. Um 17:00 Uhr kamen alle wieder wohlbehalten in Berlin an.

Roland Schlauch

Begrüßung der Mannschaften

Lisa & Pavlos

Livia & Lisa


Lisa
Pavlos

Foto: R. Schlauch



Finale verpasst, Finale erreicht
Am Freitag waren alle Mitreisenden um 15:00 Uhr zur Abfahrt am Treffpunkt. Witzig war Pavlos, der mit allem, was er benötigte, auf dem Fahrrad ankam. Er sah ein wenig aus wie ein Radfahrer in Delhi / Indien. Die gemeinsame Fahrt zum Leine-Pokal mit dem Team aus Rudow war sehr entspannt. Ohne jeglichen Stau kamen wir um 17:45 Uhr in Laatzen an, so dass alle Aktiven das Einturnen von 18:00 - 21:00 Uhr vollständig nutzen konnten. Joris und Finja wurden von Ihren Eltern ebenfalls um 18:00 Uhr in die Halle gebracht.

Nach dem Training haben wir gemeinsam den Grill des Veranstalters zum Abendessen genutzt. Um 23:00 Uhr war dann für alle Aktiven Nachtruhe in der Schlafhalle, die sie sich mit vier weiteren Vereinen teilten.

Am Samstag wurde nach dem Frühstück die Zeit für ein Warm-up genutzt, das allerdings erstmal nur für Joris sinnvoll war, da er als Erster aus unserem Team bereits um 9:45 in seiner Gruppe mit dem Springen an der Reihe war. Nach anfänglichem Respekt vor den Ultimate-Geräten, die besonders hoch werfen, hat sich Joris immer weiter gesteigert und im Laufe der gesamten Veranstaltung seine ToF (Time of Flight, Sprunghöhe), deutlich verbessert. Für den Einzug ins Finale hat es für Joris bei seinem ersten nationalen Turnier noch nicht gereicht, aber im Rahmen seiner Möglichkeiten hat er 100% +10% extra ToF abgeliefert. Super!

Ab 11:15 waren dann Livia und Lisa in 2 unterschiedlichen Gruppen des Jahrgangs 2005 dran. Livia hat eine solide W13 Pflicht geturnt. Optimierungsbedarf gibt es sicher rund um den Schraubensalto in der Übung, um nicht zu viele Punkte liegen zu lassen. In Ihrer Kür ist sie mit ein wenig Wanderung inkl. ihres Doppelsaltos fehlerfrei gesprungen und auf einem beachtlichen 12. Platz in diesem hochklassigen Feld gelandet.

Bei Lisa war die W13 Pflicht gut und hätte fast für eine DM-Quali-Norm ausgereicht. Leider ist Lisa in ihrer Kür nach drei Sprüngen (Fliffis, Doppelsalto, Barani) auf dem Mattentisch gelandet, womit für sie der Wettkampf beendet war. Das reichte dann auch nur für den 16 Platz. Das Finale wäre für Lisa bei durchgesprungener Kür locker drin gewesen, schade!

Um 14:00 Uhr waren dann Finja und Pavlos in unterschiedlichen Gruppen am Start, leider aber auch "zeitgleich" auf den Geräten der beiden Kampfgerichte. Ich war bei Finja, und das Rudower Team hat sich um Pavlos gekümmert. Finja ist sowohl ihre Pflicht als auch Ihre Kür durchgesprungen, konnte sich allerdings wegen der großen Konkurrenz von 34 Springerinnen in Ihrer Klasse nicht für das Finale qualifizieren.

Pavlos hat, wie so oft, auf den Punkt das Maximum aus sich rausgeholt und ist in seiner Altersklasse auf Platz 4 im Vorkampf gelandet, wodurch er ins Finale einzog.

Um 19:30 wurde das Finale des Wettkampfs eröffnet. Pavlos war dann um 20:45 Uhr an der Reihe und hat seine Schwierigkeit mit Fliffis (Doppelsalto mit halber Schraube) gehockt und Fliffis gebückt noch weiter nach oben geschraubt. Die Final-Kür gelang ohne Fehler, und Pavlos konnte sich von Platz 4 aus dem Vorkampf auf Platz 3 verbessern. Er zeigte in der Siegerehrung zu Recht stolz seinen Pokal aus diesem nationalen Vergleich in seiner Altersklasse. Gratulation an Pavlos!

Nach der Siegerehrung gab es dann noch um 22:15 Pizza für das gesamte Team. Kurz nach Mitternacht war dann wieder Bettruhe, denn am folgenden Tag stand noch die Bundesliga-Begegnung für Lisa und Pavlos an.

Alle Aktiven haben sich das gesamte Wochenende vorbildlich verhalten und auch neben dem Trampolin eine gute Figur abgegeben, sich gegenseitig unterstützt und miteinander auch vereinsübergreifend noch Zeit für den einen oder anderen Spaß gefunden.

Roland Schlauch

Frühstück in der Halle

Frühstück in der Halle

Stärkung zwischendurch

Begrüßung der Teilnehmer

Joris

4. v.l.: Lisa

Lisa

5. v.l.: Finja

4. v.l.: Pavlos


ganz rechts: Pavlos

Foto: R. Schlauch



ein schöner Tag
4 TuSLi-Trampoliner nahmen gern die Einladung zu den offenen Brandenburger Landesmeisterschaften an und fuhren in 1,5 Stunden nach Cottbus. Im Landes-Leistungszentrum dort sind in einer Halle ständig 3 Trampoline aufgebaut, eins davon ebenerdig vor einer Schnitzelgrube, dazu ein Mini-Tramp vor einer weiteren Schnitzelgrube, eine Tumbling-Bahn und etliche Turngeräte. Ein Paradies für Trampoliner!

Joris wurde in der Wettkampf-Gruppe "Jungen 10 Jahre und jünger" für drei gute Übungen mit einer Silbermedaille belohnt. Der Sieger hatte am Ende nur 0,2 Punkte mehr, was auf seine deutlich bessere Haltung zurückzuführen war. Dafür hatte Joris in seinen Kürübungen eine deutlich größere Schwierigkeit.

Bei den Jungen von 11 oder 12 Jahren siegte Vico souverän mit über 6 Punkten Vorsprung, obwohl er auf Nummer sicher ging und in den Kürübungen den Doppelsalto, den er auch beherrscht, wegließ.

Bei den Mädchen von 13 oder 14 Jahren hatten die fünf Mädchen aus Cottbus höhere Schwierigkeit drauf als unsere Livia, aber nur eine von ihnen, die Siegerin, turnte alle 3 Übungen fehlerfrei durch. Da das auch Livia gelang, erhielt sie völlig verdient eine Silbermedaille.

Im Wettkampf der 13- und 14-jährigen Jungen war Pavlos einziger Starter. Er zeigte drei angesichts seines Trainingsrückstandes gute Übungen, für die er die zweithöchste Punktzahl des Tages erhielt.

Weil Joachim und ich einzige TuSLi-Betreuer, aber als Haltungskampfrichter tätig waren, stand der TTC-Trainer Uwe nicht nur bei seinen, sondern auch bei unseren Aktiven als Sicherheitsstellung am Trampolin und gab unseren Springern auch so manchen Tipp. So sieht vorbildliche Zusammenarbeit der Vereine aus.

Nach der Siegerehrung durften dann alle Teilnehmer noch für eine Stunde auf den Trampolinen und in die Schnitzelgruben springen, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen.

Bernd-Dieter Bernt

Blick in die Halle


Blick in die Halle

Begrüßung der Teilnehmer

Joris: 2.Platz

Vico: 1.Platz

Livia: 2.Platz

Pavlos: 1.Platz

Foto: B.-D. Bernt



Finale verpasst
Dieser Wettkampf war ein Mannschaftswettkampf mit zwei Wettkampfklassen (WK-1: Pflicht P3 bis P8 und WK-2: Pflicht P7 bis W13), bei dem in jedem Durchgang (Pflicht, Kür, Finale) jeweils die niedrigste Wertung einer Mannschaft gestrichen wurde. Die besten Mannschaften jeder WK-Klasse turnten ein Finale. Das Finale wurde ab null Punkte gewertet. Wie immer in Dresden war der Wettkampf professionell organisiert in einer tollen Halle.

Unsere Mannschaft für WK-1 bildeten Celina B., Charly und Lilly B. Leider fehlte Fiona wegen Krankheit und damit eine der drei Schwierigkeitsklassen, weshalb dieser Mannschaft im Pflichtdurchgang 10 Punkte abgezogen wurden. Ohne diesen Punktabzug wäre diese Mannschaft auf den 11. Platz gekommen, so wurde es der 16. Platz von 17 Mannschaften. Am meisten machte sich die geringe Sprunghöhe unserer Aktiven bemerkbar, da sie als "ToF" (Time of Flight) in die Wertung eingeht.

Unsere WK-2-Mannschaft mit Finn St., Joris, Lisa und Tobias wäre ins Finale der besten 3 Mannschaften gekommen, wenn Tobias nach einer ausgezeichneten W11-Pflicht in seiner Kür nach Doppelsalto und Barani nicht auf Tuchwanderung gegangen wäre, die mit dem 7. Sprung auf dem hinteren Mattentisch endete. Joris und Finn haben eine durchgängig gute Leistung gezeigt, müssen aber ihre Sprunghöhe noch verbessern. Lisa turnte eine tolle W13-Pflicht. In ihrer ersten Wettkampf-Kür mit Fliffis (Doppelsalto mit halber Schraube) kämpfte sie sich trotz weiter Tuchwanderung bis zum Ende durch und sicherte so ihrer Mannschaft die Wertung für volle 10 Sprünge.

Bernd-Dieter Bernt

das TuSLi-Team

Charly

Lisa bleibt in Schwung

Celina & Lilly

Tobias

Lisa, Charly & Mutter

Joris entspannt sich

die Besten pro Jahrgang

Foto: R. Schlauch

Ziel erreicht
Der zweite und gleichzeitig abschließende Teil der Berliner Landesliga 2019 fand beim TTC in Johannisthal statt. Diesmal sprangen aus unserer 1. Mannschaft Isabel, Livia, Lavinja, Niklas und Vico, aus unserer 2. Mannschaft Eddie, Maddox, Leon, Lisa H., Sarah und Finja.

In beiden Landesliga-Teilen ersprangen sowohl unsere 1. Mannschaft als auch der SSC jeweils etwa gleich viele Punkte, während sich unsere 2. Mannschaft sogar um 5 Punkte steigerte. In der Addition beider Landesliga-Wettkämpfe erreichte unsere 1. Mannschaft den ersten und unsere zweite Mannschaft den 3. Platz.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung

beide TuSLi-Mannschaften
Siegerehrung

Foto: B.-D. Bernt


Finale erreicht
In einem Doppelmini-Wettkampf absolviert jeder Teilnehmer 4 Durchgänge und zeigt pro Durchgang eine Folge von 2 Sprüngen: einen auf dem Doppelmini-Trampolin und einen runter auf die Landematte. Eine sichere Landung ist wichtig, weil bei Nachschritten und Hinfallen und bei Verlassen der roten Landezone von ca. 2 mal 3 Metern jeweils große Abzüge vorgenommen werden.

Vico hatte sich 3 Wochen zuvor für diese seine erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Im Vorkampf, den ersten beiden Durchgängen, lief alles bestens, so dass Vico als Fünfter ins Finale der besten acht Springer einzog.

Leider sprang Vico in beiden Finaldurchgängen zu kurz vom Doppelmini runter, so dass er außerhalb der Landezone landete. Die zweimal 0,9 Strafpunkte kosteten ihn 3 oder 4 Plätze: Es hätte der 4. Platz werden können, es wurde der 8. Platz. Schade! Als kleiner Trost blieb Vico, dass er auch auf dem 8. Platz noch 5 Springer hinter sich gelassen hat. Gratulation!

Bernd-Dieter Bernt
                      

Vico
                      

Foto: B.-D. Bernt

gute erste Landesliga-Hälfte
Am 16. März fand in unserer Halle der erste von zwei Teilen der Berliner Landesliga statt. Jeder Verein durfte max. drei Mannschaften melden, pro Mannschaft treten max. acht Aktive an, von denen je Durchgang (Pflicht, Kür und Finale) max. sechs springen. Die besten vier von diesen sechs gehen in die Additionswertung ein. TuSLi hatte zwei Mannschaften am Start. Leider hatte nur der SSC Südwest noch eine Mannschaft gemeldet, so dass es nur ein Dreikampf wurde.

Lilly, Fiona, Finn, Eddie, Maddox, Leon, Lisa H., Sarah und Finja bildeten unsere 2. Mannschaft, von der in LaLi-1 die ersten 6 antraten, weil die anderen drei nur am zweiten LaLi-Termin Zeit hatten. Fiona zweimal und Lilly und Maddox je einmal haben die Traumnote 10,0 für den HD-Wert erhalten, die die HD-Maschine vergibt, wenn man die gesamte Übung innerhalb eines kleinen aufs Tuch gezeichneten Rechtecks springt. Eddie, Leon und Lilly kamen mit all ihren Übungen jeweils in die Mannschaftswertung. Insgesamt erturnte die Mannschaft 276,75 Punkte und den vorläufigen 3. Platz.

Isabel, Joris, Lavinja, Niklas, Vico und Chiara bildeten unsere 1. Mannschaft. Chiara musste ich wegen ihrer schweren Erkältung wieder nach Hause schicken. Aber auch zu fünft zeigten sie eine Klasse-Leistung: Joris erreichte HD-Wert 10,0 in seiner Finalübung, und bis auf die Kür von Niklas, die aus 11 Teilen (1 Teil zu viel) bestand, gelangen alle Übungen fehlerfrei. Vico turnte zum ersten Mal im Wettkampf die erst kürzlich gelernte W11-Pflicht, worauf er zu Recht sehr stolz war. So setzte sich unsere 1. Mannschaft nach der ersten Hälfte der Landesliga 2019 mit 7 Punkten Vorsprung vor dem SSC an die Spitze. Da die beiden besten SSC-Springer nicht dabei waren, kann der 2. Teil noch richtig spannend werden, wenn sie im 2. Teil ihre Mannschaft verstärken.

So eine Wettkampf-Ausrichtung bringt auch viel Arbeit mit sich: Vorher müssen die Trampoline richtig aufgebaut werden und der Hallenboden im Zuschauerbereich mit Teppichbahnen geschützt werden. Hinterher muss alles weggeräumt und wegsortiert und die Trampoline für das Training am Nachmittag anders aufgestellt werden. Hierbei haben Vico und seine Eltern Svea und Joachim, Niklas und Sebastian geholfen. Als Kampfrichter waren Joachim und ich im Einsatz, Svea gab die Daten ins Wettkampf-Erfassungsprogramm ein.

Bernd-Dieter Bernt

Begrüßung
beide TuSLi-Mannschaften

Fotos: B.-D. Bernt



Quali für DM versucht
In diesem Wettkampf absolviert jeder Teilnehmer 4 Durchgänge und zeigt pro Durchgang eine Folge von 2 Sprüngen: einen auf dem Doppelmini-Trampolin und einen runter auf die Landematte. Eine sichere Landung ist wichtig, weil bei Nachschritten und Hinfallen und bei Verlassen der roten Landezone von ca. 2 mal 3 Metern jeweils große Abzüge vorgenommen werden.

18 Aktive kämpften um die Medaillen. Das Interesse am Doppelmini-Springen ist in Berlin gering, so dass nur bei den Schülerinnen (bis 12 Jahre), Schülern (bis 12 Jahre) und Jugendturnerinnen-B (13 bis 16 Jahre) wenigstens jeweils mind. drei Aktive am Start waren.

Weil für jeden Aktiven im gesamten Wettkampf nur 8 Haltungsnoten (4 Durchgänge mit jeweils 2 Übungsteilen) vergeben werden, liegen die Punktzahlen für die Haltung nur wenig auseinander. Viel entscheidender sind die Abzüge bei der Landung (0,9 bei Landung außerhalb der roten Zone) und die Schwierigkeitspunkte. Und die Schwierigkeit hatten die beiden Mädchen vom ATV seit dem letzten Doppelmini-Wettkampf durch intensives Training deutlich erhöht. So kamen sie bei den Jugendturnerinnen-B vor Lavinja, die höhere Haltungsnoten erhielt, auf die beiden vorderen Plätze. Ohne den einen kleinen Schritt über die rote Landezone hinaus im 4. Durchgang wäre Lavinja auf den Silberrang gekommen. Ähnliches gilt für Livia, die trotz guter Haltung und stets korrekter Landung (ohne 0,9 Strafpunkte) auf den ungeliebten 4. Platz von 6 Springerinnen kam.

Bei den Jugendturnern-B zeigte Linus vom SSC nicht nur Salto und Barani (Salto mit halber Schraube), sondern sogar einen Rudolph (Salto mit 1,5 Schrauben). Er verwies unseren Leon, obwohl der sich keinen Fehler erlaubte, deutlich hinter sich auf den 2. Platz. Aber hinter Linus, dem besten Springer vom SSC, zu landen, ist wahrlich keine Schande.

Auch Kevin hatte bei den Turnern in Nicolas vom TSV Rudow einen "übermächtigen" Gegner, der mit mehreren Doppelsalti und Tageshöchstwertung deutlich siegte. Aber auch Kevins Silbermedaille glänzte hell und war redlich verdient durch 4 fehlerfreie Durchgänge.

Die spannendste Jahrgangsgruppe war jedoch aus TuSLi-Sicht die der Schüler. Nicht, weil Vico diesmal im Gegensatz zum letzten Jahr nicht einziger Teilnehmer war, sondern, weil er die Quali für die DM-DMT (Deutsche Meisterschaften Doppelmini-Trampolin) schaffen wollte. Dazu brauchte er aus allen 4 Durchgängen eine gesamt-Schwierigkeit von 4,8 Punkten. Vico zeigte in jedem Durchgang einen Salto und einen Barani, aber keines dieser Übungsteile mehrmals an gleicher Stelle auf dem Doppelmini. Sonst würde nämlich die Schwierigkeit bei Wiederholung nicht angerechnet. Und das Vorhaben glückte: Wegen der gesamt-Schwierigkeit von 5,0 gratuliere ich Vico zur Teilnahme an den DM-DMT ! Über diesem tollen Erfolg will ich aber unseren Eddie nicht vergessen: In einem Durchgang aufgrund der sicheren Landung innerhalb der Landezone 0,1 Punkt mehr als Vico und somit verdient auf dem 2. Platz.

Aber auch die TuSLi-Trainer waren fleißig: Sebastian und Vicos Mutter Svea am PC (für das Wettkampf-Protokoll, die Ergebnislisten), Joachim und ich als Kampfrichter.

Bernd-Dieter Bernt

Licht und Schatten
Der Barmstedt-Cup ist toll organisiert und angenehm durchgeführt, es gab sogar eine Tombola für alle. Leider liegt der Wettkampf am Ende der Berliner Winterferien. Dadurch konnten nur 3 TuSLi-Trampoliner teilnehmen. Lisa, Livia und Pavlos wurden von Roland (Lisas Vater) im Auto dorthin gebracht. Dafür brach Roland extra seinen Urlaub ab und kam vorzeitig am Freitag nach Berlin. Das nenne ich Einsatz! Nach 5 Stunden Fahrt (so lange wegen Staus in Berlin und auf der Autobahn) kam der Trupp am Freitagabend an, um 23 Uhr war dann Nachtruhe in der Schlaf-Halle. Bereits um 6:30 Uhr gab es am Samstag Frühstück, danach ordentliches Warm Up und die Möglichkeit, noch ein wenig zu üben in einer anderen Halle. Zwischendurch noch 25 min Rumpftraining, um die Spannung in der Körpermitte besser halten zu können. Wir haben die meiste Zeit mit den Rudower Trampolinern verbracht und uns auch gegenseitig unterstützt mit Matte schieben und Sicherheitsstellung am Trampolin. Der Trainingseifer war so groß, dass Roland unsere Springer zum Finale ihrer Gruppe aus der Trainingshalle holen musste. Am Abend nach dem Wettkampf haben alle um 19:30 Uhr gemeinsam zu Abend gegessen, und anschließend durften die Aktiven alle (mit Erlaubnis der Barmstädter) noch 2 Trampoline in der Trainingshalle aufbauen, um dort zum Spaß zu springen. Lisa und Livia haben dort nochmal richtig trainiert, so dass sie am nächsten Tag Muskelkater hatten.

Livia ist in ihrer W11-Pflicht gut bis zum gestreckten Salto in der Übungsmitte gekommen. Den landete sie aber schräg, wodurch der nachfolgende gehockte Salto weit nach hinten auf die Sicherheitsmatte flog: Abbruch! Die Enttäuschung war groß, zumal das Finale nun unerreichbar war. Die Kürübung klappte deutlich besser, aber das war nur ein schwacher Trost.

Bei Lisa lief es genau anders herum: Ihr gelang eine tolle W13-Pflicht, in der auch der ungeliebte Schraubensalto einwandfrei klappte. Die im Training begonnene schwierige Kür mit Fliffis und Doppelsalto traute sich Lisa noch nicht zu, was sie vielleicht ein wenig verunsicherte. Sie kam zwar ohne Fehler durch die Übung, aber für ihr Können zu wackelig und mit keiner guten Haltung.

Pavlos hat genau wie Lisa in seiner W13-Pflicht geglänzt und ist sie richtig gut gesprungen, wenn man seinen Trainingsrückstand bedenkt. In beiden Kürübungen ist Pavlos dann "auf Angriff" gesprungen mit Fliffis und Doppelsalto am Beginn. Aber da hat er sich leider ein wenig überschätzt: In der 1. Kür ging nach stark "gewandertem" Barani der letzte Sprung auf die Matte, also 9 gewertete Teile, und in der Final-Kür konnte Pavlos schon nach dem "Wander-Barani" nicht mehr weiterspringen.

Am Sonntag war um 7:30 Uhr die Nacht zu Ende, um 8:15 Uhr gab es Frühstück. Um 9:30 Uhr ging es zurück nach Berlin, wo der Trupp nach 3,5 Stunden Fahrt eintraf.

Bernd-Dieter Bernt

Einlaufen aller Aktiven

Begrüßung

Luxus-Übernachtung

Vorstellung der Finalisten

Verteilung der Pokale

während der Siegerehrung

Pavlos auf dem 3.Platz

v.l.: Lisa, Pavlos, Livia

mit Betreuer Roland

Fotos: R. Schlauch

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